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Ihre Hundeschule























































































































von der Eifel bis zur Mosel

 

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Ein Welpe kommt ins Haus - Was nun?

Im Alter von ca. 8 Wochen dürfen die meisten Welpen von den neuen Rudelmitgliedern mit in ihre „Höhle“ genommen werden. Dies ist auch der ideale Zeitpunkt um die Geschwister und anderen Rudelmitglieder zu verlassen. Das der kleine Welpe die neue Familie nun als sein Rudel empfindet, versucht er sich auch so zu verhalten, wie er es gelernt hat. Er muss sich seinen Platz im Rudel erkämpfen.

In diesem Alter ist der kleine Wurm völlig abhängig von den neuen Besitzern und vor allem von seinem neuen Rudelführer. Dieser Rudelführer wird im gesamten Leben des Welpen eine entscheidende Rolle spielen. Ja sogar der Erfolg jeder zukünftigen Ausbildung hängt davon ab wie gut der Rudelführer des Welpen ist. Findet er in den kommenden Wochen und Monaten keinen „Chef“, dann wird er versuchen diese Rolle zu übernehmen. Aber Rudelführer zu sein heißt nicht nur Befehle zu geben und deren Ausführung zu überwachen, sondern in der ersten Zeit heißt das vor allem Sicherheit, Geborgenheit und Vertrauen vermitteln. Dazu gehört auch, dass man den Welpen bis zu einem Alter von ca. 6 Monaten nicht alleine lässt, denn „Alleinsein“ ist grundsätzlich artwidrig. Durch seinen Instinkt ist das Alleinsein für den Kleinen gleichzusetzen mit schutzlos und er wird sein hilferufendes Repertoire abspulen.

Nach dem Alter von einem halben Jahr trainiert man das Alleinsein genau so wie man ihm andere Gehorsamsübungen beigebracht hat. Aber kommen wir noch einmal auf unseren 8 Wochen alten Wurm zurück, der sich sicherlich über jeden Spaziergang in eine neuen Umgebung freut. Anfangs wird er ganz dicht neben ihnen bleiben. Setzt oder legt er sich hin, so lassen sie ihm die Zeit sich etwas auszuruhen und versuchen sie den Spaziergang beim nächsten mal etwas kürzer zu gestalten. Holen sie ihn aber auf keinen Fall auf den Arm und tragen sie ihn bis nach Hause oder zum Auto, das könnte ihm zu gut gefallen! Nach kurzer Zeit wird er aber dann mutiger werden und sich immer etwas weiter von ihnen entfernen um die Gegend zu erkunden. Nun ist der richtige Zeitpunkt gekommen, eine intensive Bindung zwischen dem Rudelführer und Welpen aufzubauen. Hocken sie sich oft hin und locken den Welpen mit seinem Namen, dem Wort „Hier“ und klatschen sie dabei einmal in die Hände. Kommt er dann zu ihnen gelaufen, dann loben sie ihn überschwänglich und geben sie auch eine kleine Belohnung (Leckerchen). Auf diese Art verbindet der junge Hund das „Kommen“, wenn er gerufen wird, mit etwas sehr angenehmen und wird auch in Zukunft gerne zu ihnen kommen.

Ist der Welpe schon etwas selbstständiger und schaut immer weniger nach seinem Rudelführer, dann ist die Zeit gekommen, dass sich der „Chef“ einmal plötzlich versteckt. In einem Augenblick in dem der Hund nicht aufpasst und einige Meter vom Rudelführer weg ist, geht dieser schnell hinter einen Baum oder ein Gebüsch und ruft einmal kurz nach seinem Schützling. Man sollte ihn am Anfang ruhig einige Male an sich vorbeilaufen lassen und in auch wieder aus der anderen Richtung rufen, bis er seinen Herrn und Meister gefunden hat und ihn dann wieder kräftig loben. Im Alter von 4 bis 6 Monaten werden die Welpen immer unabhängiger und es beginnt die sogenannte „Flucht-Instinkt-Phase“. Er stellt plötzlich fest, dass seine Umwelt gar nicht so furchterregend ist, wie er sie bisher vermutet hat und beginnt sie zu erkunden. „Er ist bisher noch nie weggelaufen und jetzt auf einmal ...“. oder den wichtigsten Satz eines jeden Hundebesitzers: „Das hat er ja noch nie gemacht“, hört man dann immer wieder. Lassen sie ihren Welpen in diesem Alter am besten nicht alleine im Garten oder Hof laufen, wenn er von dort weglaufen könnte, denn solche Unarten hat er sich schnell angewöhnt. Nun ist auch die Zeit gekommen in der die Milchzähne ausfallen und die neuen Zähne ausprobiert werden müssen. Er beginnt alles anzuknabbern und wenn man ihm nicht unter Aufsicht halten kann, so kann der er mit seinen kleinen Zähnen ernormen Schaden anrichten.

In diesem Alter kommt es auch manchmal zu sogenannten „Welpenwahnsinn“, bei dem der Hund über Tische und Bänke springt und sich völlig verrückt aufführt. Aber keine Angst, diese Unarten verschwinden wieder. Stubenreinheit, Fressen, Spaziergang, Geräusche, Gerüche, beißen und knabbern, Verhalten zu anderen Hunden, Alleinsein, Haltung, Spielzeug, Verhalten zu Kindern, Halsband und Leine, Lob und Strafe, Welpen und Senioren, Welpen und Katzen, Bringen, Bellen und Knurren und und und, das sind nur einige der Themen mit denen man sich nach der Anschaffung eines Welpen auseinandersetzen muss. Damit die Welpenbesitzet dabei nicht auf sich alleine gestellt sind bietet die Wittlicher Hundeschule jeden Samstag einen kostenlosen Welpentreff auf ihrem Trainingsgelände in Wittlich, Mesenberg an. Zum einen hat der Welpe hier die Gelegenheit mit seinen Artgenossen zu spielen und sein Frauchen oder Herrchen lernt unter fachkundiger Anleitung den richtigen Umgang mit seinem Hund.

 

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