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Der Brustraum

Der Brustraum wird durch die Rippen und das Zwerchfell begrenzt. Der meiste Raum wird beim Hund von den Lungen eingenommen. Das Herz sitzt in der Mitte des Brustraums und berührt mit seinem tiefsten Punkt die Rippen. Beide Organe - das Herz und die Lungen - bewegen sich innerhalb dieses Brustkastens. Damit sie sich nicht gegenseitig stören oder aneinander hängen bleiben, steckt jedes Organ in einem eigenen schlüpfrigen Hautsack. Quer durch den Brustraum verläuft die Speiseröhre, durch die die Nahrung von der Schnauze ins Verdauungszentrum im Bauch befördert wird.

Der Brustkorb des Hundes

 

 

 

 

 

 

 

Das Herz
Der Hund hat ein Herz mit vier Kammern. Zwei Vorhöfe (Atrium) leeren das Blut in die mächtigen Ventrikel (Herzkammer). Die rechte Herzkammer pumpt das Blut in die Lungen, wobei Kohlendioxid ausgestoßen und Sauerstoff aufgenommen wird. Dieses Blut fließt von den Lungen in den linken Vorhof zurück. wo es in die linke Herzkammer gepumpt wird und von dort durch den ganzen Körper. Der Widerstand gegen das Pumpen des Herzens ist im Körper größer als in den Lungen, so ist die linke Kammer größer und kräftiger als die rechte. In die Herzwand sind zwei »Schrittmacher« eingebaut, die koordinierte Impulse an die Muskeln senden und ihnen sagen, wann sie sich zusammenziehen und entspannen müssen.

Die Luftröhre und die Lungen
Die Luftröhre beginnt im Schlund, die aus vielen knorpeligen Teilen besteht. Auch die Stimmbänder sitzen in dieser Öffnung. Die Luftröhre ist eine echte Röhre, die aus Knorpelringen besteht. Sie führt hinunter in die Lungen, wo sie sich in die Bronchien verteilt, die sich ihrerseits wieder verzweigen. Schließlich wird die Luft in die Alveolen geführt; diese Lungenbläschen sind kleine Sackmembranen mit Blutgefäßen in ihren Wänden. Hier geschieht der Gasaustausch, wobei Sauerstoff aufgenommen und Karbondioxid abgegeben wird.